Yamaha hat für das Jahr 2017 die legendäre R6 grundlegen überarbeitet, die Maschine ähnelt vom Design her der YZF-R1. Außerdem wird "die kleine" besser zu fahren sein, denn die R6 hat eine voll verstellbare Traktionskontrolle (TCS) bekommen, außerdem einen Schaltautomaten (Quick Shift System – WSS). Damit kann noch schneller und ohne Kupplung durch die sechs Gänge des Getriebes geschalten werden.

In der YZF-R6 2017 sind neue KYB Upside-Down-Gabeln verbaut, die auch in der R1 zum Einsatz kommen. Mit 43 Millimeter Durchmesser sind die Rohre um 2 Millimeter größer, im Vergleich zur Vorgängerin, dies soll für ein besseres Gefühl auf der Bremse und in den Kurven Sorgen. Die Vorderachse wurde im Durchmesser auf 25 Millimeter vergrößert, was das Handling verbessern soll.

Die neue R6 nutzt außerdem die Radial-Vorderbremssysteme der R1, die mittlerweile fast an allen Yamaha Serien-Motorrädern zum Einsatz kommen. Zwei 320 Millimeter Bremsscheiben werden von zwei Bremszangen mit je 4 Belegen abgebremst.

Die Sitzeinheit und der Sub-Frame, beide neu entwickelt, verbessern die Mobilität des Fahrers. Durch die Verwendung von stabilem und leichtem Magnesium-Spritzguss Material konnte der Sub-Frame vorn um 20 Millimeter schmaler gemacht werden, daher kann sich der Fahrer besser in den Tank schmiegen, was die Aerodynamik verbessert.

Auch neu für 2017 ist der neu entwickelte Aluminium-Tank. Er ist leichter und die Aerodynamik wurde verbessert, sodass sich der Fahrer besser ins Motorrad schmiegen kann. Außerdem wiegt er 1,2 Kilogramm weniger, als der Stahl-Vorgänger.

Hauptmerkmale der neuen YZF-R6 2017 mit Traktionskontrolle und Quickshifter

Yamaha präsentiert für 2017 endlich eine neue echte 600er und stattet sie mit der neuesten Technik aus der Yamaha-Trickkiste aus, unter anderem mit den Bremsen der aktuellen R1. LED-Technik verleiht auch der R6 eine extrem scharfe Front, die kaum noch Scheinwerfer erkennen lässt, noch nie war ein Serienmotorrad optisch so nah am Rennmotorrad dran - ausgenommen exorbitant teure Kleinserien wie die Desmosedici.

  • Frontpartie im Kult-Design der YZF-R1
  • Design und Leistung auf Rennsportniveau
  • Beste Aerodynamik in der Geschichte der YZF-R6
  • Elektronisch-moderne Steuerungstechnik
  • 6-stufige Traktionskontrolle für wechselnde Bedingungen
  • QSS zum schnelleren kupplungslosen Hochschalten unter Volllast
  • 43-mm-Vorderradgabel von der YZF-R1, an die YZF-R6 angepasst
  • Vorderradbremse von der YZF-R1 mit 320 mm Scheibendurchmesser und radialen 4-Kolben-Bremszangen
  • Schlankes Rahmenheck aus Magnesium
  • Neuer angestellter Sitz
  • Leichtbautank aus Aluminium
  • Optimierte Sitzposition
  • ABS
  • EU4-konform
  • D-Mode

Technische Highlights der YZF-R6

Wassergekühlter Vierzylinder-Viertaktreihenmotor mit 599 ccm Hubraum, 67 x 42,5 mm Hubverhältnis, Vierventiltechnik und DOHC * Geschmiedete Aluminiumkolben, Verdichtungsverhältnis 13,1 : 1 * Ein- und Auslassventile aus Titan * Variable Ansauganlage YCC-I (Yamaha Chip Controlled Intake) * Doppeleinspritzung und elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle) * Anti-Hopping-Kupplung * Eng gestuftes Sechsgang-Schaltgetriebe * Ventil- und Gehäusedeckel aus Magnesium * EXUP-Ventile für eine hervorragende Drehmomentcharakteristik * Endschalldämpfer aus Titan * Rahmen und Schwinge aus Aluminium